


Unsere Studie und das Whitepaper zur psychischen Gesundheit rund um die Geburt in der Schweizer Arbeitswelt, das in Zusammenarbeit mit dem Institut für Innovation, Design und Engineering (IDEE) der OST – Fachhochschule Ostschweiz entstanden ist, zeigen: Arbeitgebende sind auf die psychischen Herausforderungen im Übergang zur Elternschaft noch kaum vorbereitet – und die Betroffenen spüren das deutlich. Fast 3 von 4 Personen, die während der Schwangerschaft oder nach der Geburt an einer psychischen Erkrankung litten, gaben an, keine oder zu wenig Unterstützung von ihrem Arbeitgeber erhalten zu haben. Nur 2 von 10 waren rückblickend mit ihrem Arbeitgeber zufrieden. Besonders auffällig: Über 80% erklärten, dass psychische Gesundheit am Arbeitsplatz generell nicht angesprochen wurde – ganz unabhängig von Schwangerschaft und Geburt.
Die Konsequenzen sind gravierend: Ein Viertel der Betroffenen beendete das Arbeitsverhältnis von sich aus, 8% verloren ihren Arbeitsplatz aufgrund der Erkrankung oder ihrer Folgen. Wertvolle Fachkräfte, die mit der richtigen Unterstützung hätten gehalten werden können.
Unsere Grundlage
Von September 2023 bis Februar 2024 befragte Periparto Schweiz 299 Personen – darunter 173 Betroffene von peripartalen psychischen Erkrankungen. Die Ergebnisse dieser quantitativen Studie bildeten die Basis für zwei Validierungs-Workshops, die gemeinsam mit dem Institut für Innovation, Design und Engineering (IDEE) der OST – Ostschweizer Fachhochschule durchgeführt wurden. Die daraus gewonnenen Handlungsempfehlungen für die Schweizer Arbeitswelt sind in unserem Whitepaper zusammengefasst.
Die Realisierung dieses Projekts wurde durch die finanzielle Unterstützung der Ernst Göhner Stiftung, der Vontobel Stiftung sowie der Prävention und Gesundheitsförderung Kanton Zürich ermöglicht, wofür wir unseren grossen Dank aussprechen.
Zur Studie:
Zum Whitepaper (Veröffentlichung 5. Mai 2026):
Zur Medienmitteilung (Veröffentlichung 5. Mai 2026):