


Elternsein macht glücklich – davon gehen viele aus. Elternschaft gilt gesellschaftlich als Sinnquelle, als natürlicher nächster Schritt an einem gewissen Punkt im Leben. Doch diese Vorstellung wird zunehmend hinterfragt: nicht nur in der Forschung, sondern auch durch Betroffene selbst. Im SRF-Podcast Regretting Motherhood berichtet eine betroffene Mutter offen darüber, dass sie ihre Elternschaft bereut und ambivalente Gefühle gegenüber ihrer Rolle hat (SRF, 2024). Internationale Studien zeigen, dass solche Erfahrungen keine Einzelfälle sind. Dieser Artikel beleuchtet, was hinter dem Phänomen „Regretting Parenthood“ steckt, welche Faktoren damit zusammenhängen und welche Handlungsfelder sowie Unterstützungsmöglichkeiten sich daraus ableiten lassen sowohl auf gesellschaftlicher Ebene, auf Ebene professioneller und gemeinschaftlicher Unterstützungsangebote wie auf individueller Ebene.
Stand: Frühling 2026
Präsidentin
Vorstandsmitglied & Psychotherapeutin Praxis «Familie entsteht»