


Die Geburt eines Kindes stellt einen bedeutenden Lebensabschnitt dar, der mit umfassenden körperlichen und emotionalen Veränderungen verbunden ist. Für Frauen mit Migrationshintergrund kann dieser Übergang besonders herausfordernd sein, da sie neben den üblichen Anpassungen auch mit kulturellen, sprachlichen und sozialen Barrieren konfrontiert werden.
Diese zusätzlichen Belastungen können das Risiko für die Entwicklung postpartaler psychischer Erkrankungenerhöhen. Trotz der Schwere und Häufigkeit dieser Erkrankungen bleiben sie häufig unerkannt und unbehandelt, was sowohl für die betroffenen Frauen als auch für ihre Familien weitreichende Konsequenzen haben kann. Es ist daher von entscheidender Bedeutung, das Bewusstsein für dieses Thema zu schärfen und gezielte Unterstützungsangebote zu entwickeln.
*Stand: Frühling 2026
Geschäftsleiterin