
«Für Periparto zu arbeiten ist mein Weg, etwas zu tun - für eine Gesellschaft, in der psychische Gesundheit rund um die Geburt selbstverständlich thematisiert wird.»
Jahrgang
1982
Familiensituation
in fester Partnerschaft
Kinder
eine Tochter und ein Sohn (2016/2018)
Hobbies
Konzerte und Musik, Sport, Kochbücher, Garten, Wandern
Mein Engagement für Periparto
Meine beiden Kinder sind im Ausland geboren, weit weg von Familie und Freunden. Ich hatte das Glück, nicht zu erkranken - aber ich erinnere mich an diese ersten Monate als eine Zeit, die viel kräftezehrender und einsamer war, als ich es erwartet hatte. Ich habe gespürt, wie schmal dieser Grat sein kann: zwischen normaler Erschöpfung und etwas Schwererwiegendem, zwischen Durchhalten und Nicht-mehr-Können.
Damals wurde mir bewusst, wie viel Aufmerksamkeit der körperlichen Vorbereitung auf die Geburt gilt - und wie sehr das Psychische dabei auf der Strecke bleibt. Dabei sind psychische Belastungen rund um die Geburt keine Ausnahmen, sondern eine verbreitete Realität: vielschichtiger und ernster als der „Babyblues", den man so gerne als Erklärung zur Hand hat.
Für Periparto zu arbeiten ist mein Weg, etwas zu tun. Als lic. phil. mit Weiterbildung im Fundraising Management und 15 Jahren Erfahrung in nationalen und internationalen NGOs bin ich vor allem für Engagement und Mittelbeschaffung zuständig - und stehe als Ansprechperson zur Verfügung für alle, die unser Anliegen teilen und gemeinsam mit uns etwas bewegen möchten.